Taufe
Die Taufe ist ein besonderer Moment, an dem ein neuer Lebensweg unter Gottes Segen beginnt. Sie schenkt Geborgenheit, Hoffnung und die Erfahrung, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein. Gemeinsam mit Familie, Freunden und der Pfarrgemeinde wird dieser Tag in Freude und Dankbarkeit gefeiert.
In unseren Pfarreien finden Tauffeiern in der jeweiligen Pfarrkirche meist als Gemeinschaftstaufe statt. Mehrere Kinder werden dabei gemeinsam getauft – ein schönes Zeichen, das die Verbundenheit innerhalb der Kirche und der Gemeinde sichtbar macht.
Damit die Eltern gut vorbereitet sind, ist die Teilnahme an einem Taufnachmittag erforderlich. Die entsprechende Bescheinigung ist Voraussetzung für die Zulassung zur Taufe.
Auch für das Patenamt gibt es klare Regeln:
- Die Patin oder der Pate muss katholisch getauft und gefirmt sein.
- Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
Wenn möglich, führt der Pfarrer im Vorfeld ein persönliches Taufgespräch mit den Familien, um sich kennenzulernen und die Feier gemeinsam vorzubereiten.
Taufvorbereitung:
25.07.2026 in Lengstein
26.09.2026 in Lengstein
21.11.2026 in Lengmoos
jeweils von 15.00 - 16.30 Uhr im Pfarrsaal (in Lengstein im Jugendraum - beim Vereinshaus). Bei Bedarf wird für eine Kinderbetreuung gesorgt.
Anmeldung bei Christine Bauer bis Freitag der vorhergenden Woche - 334 8169484
📌 Einladungsflyer
Die nächsten Tauftermine:
Lengmoos, 28.06.2026 11:30 Uhr, 16.08.2026 15:00 Uhr
Lengstein, 07.06.2026 15:00 Uhr, 23.08.2026 15:00 Uhr
Oberbozen, 21.06.2026 11:30 Uhr, 09.08.2026 15:00 Uhr
Oberinn, 14.06.2026 15:00 Uhr, 16.08.2026 11:30 Uhr
Unterinn, 09.08.2026 11:30 Uhr
Wangen, 28.06.2026 15:00 Uhr, 02.08.2026 11:30 Uhr
Eucharistie
In der Feier der Eucharistie kommt Jesus den Gläubigen in besonderer Weise nahe: in den Gestalten von Brot und Wein. Das Wort Eucharistie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Danksagung“. Häufig wird auch der Begriff Kommunion verwendet. Er kommt aus dem Lateinischen und meint „Gemeinschaft“. In dieser Gemeinschaft mit Jesus und untereinander haben alle Getauften ihren festen Platz.
Die Erstkommunion ist daher ein ganz besonderer Moment: Zum ersten Mal empfangen die Kinder die Hostie und werden damit in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen – als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit.
Vorbereitung der Erstkommunion in den Pfarreien:
Zur Vorbereitung auf dieses wichtige Sakrament sind alle Kinder der dritten Grundschulklasse eingeladen. Gemeinsam mit ihren Familien und begleitet von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und dem Herrn Pfarrer, lernen die Kinder die Bedeutung der Eucharistie kennen, entdecken den Gottesdienst und erfahren, was es heißt, in einer lebendigen Gemeinschaft des Glaubens zu leben.
Ein Teil dieser Vorbereitung ist auch die Feier des Sakramentes der Versöhnung (Beichte), das die Kinder zum ersten Mal empfangen. So erleben sie, dass Gottes Liebe stärker ist als alles, was uns von ihm trennt.
Voraussetzung:
Grundlage für den Empfang der Eucharistie und der Versöhnung ist die Taufe.
Firmung
In der Diözese Bozen-Brixen wurde im Herbst 2022 ein neuer Firmweg eingeführt, seitdem gilt:
- Die Firmlinge müssen am Tag der Firmung mindestens 16 Jahre alt sein.
- Die Firmvorbereitung umfasst mindestens ein Kalenderjahr mit dem Ziel einer bewussten und reflektierten Hinführung zur Firmung.
Voraussetzungen für den Firmling
- Getauft zu sein – die Firmung setzt die Taufe voraus.
- Mindestens 16 Jahre alt am Tag der Firmung
- Teilnahme an der Firmvorbereitung über mindestens ein Jahr
- Eigene Entscheidung und Glaube, begleitet durch Reflexion, Austausch und spirituelle Begleitung – die Vorbereitung fördert die Vertiefung des Glaubens
Voraussetzungen für den Firmpaten / die Firmpatin
- Mindestalter 16 Jahre, getauft, gefirmt und vollwertiges Mitglied der katholischen Kirche (d. h. nicht ausgetreten).
- Ein Leben im Einklang mit dem Glauben
- Es wird empfohlen, die Taufpatin bzw. den Taufpaten zu wählen, um die Verbindung von Taufe und Firmung zu stärken.
- Ausnahmen möglich: Wenn keine geeignete Person gefunden wird, kann auch jemand wie ein/e Firmkatechet/in oder Firmbegleiter/in beim Ritus den Firmling unterstützen – allerdings ohne offizielles Patenamt
Der Firmweg in der Seelsorgeeinheit Ritten beginnt im Herbst 2026 und endet im Herbst 2027 und wird von den Sakramentenkatechesen begleitet.
Die Anmeldung zur Firmung muss vom Firmling persönlich innerhalb 15. Juni 2026 während der Sprechstunden oder nach Terminvereinbarung beim Herrn Pfarrer abgegeben werden.
📌 Anmeldeformular Firmung
Buße (Beichte)
Fehler gehören zum Leben. Wer katholisch ist, weiß: Wenn etwas falsch gelaufen ist, darf es vor Gott ausgesprochen und wieder gutgemacht werden. Diesen Weg nennt man Buße.
Ein wichtiger Teil der Buße ist die Beichte. Dabei sprechen Gläubige mit einem Priester über das, was nicht gut war, und bitten Gott um Vergebung. Entscheidend ist, dass echte Reue da ist und der feste Wille, denselben Fehler nicht erneut zu begehen.
Der Priester begleitet dabei einfühlsam. Auch wenn Scham empfunden wird, ist sie unbegründet: Priester wissen, dass jeder Mensch Schwächen hat. Zudem ist alles, was in der Beichte gesagt wird, streng vertraulich – das Beichtgeheimnis wird niemals gebrochen.
So ist die Buße ein geschützter Raum, in dem Schuld benannt, Vergebung empfangen und ein neuer Anfang gewagt werden kann.
Ehe
Sobald Sie mit der Planung Ihrer kirchlichen Hochzeit beginnen, kontaktieren Sie bitte Herrn Pfarrer persönlich oder schreiben ihm eine E-Mail um gemeinsam den Trauungstermin festzulegen.
Voraussetzung für die kirchliche Trauung ist, dass beide Ehepartner getauft und gefirmt sind und einen Brautkurs besucht haben. Diese Kurse werden unter anderem regelmäßig im Bildungshaus Lichtenburg in Nals und im Haus der Familie in Lichtenstern angeboten.
Ungefähr zwei Monate vor der Trauung findet das „Brautexamen“ statt, das ist ein Gespräch mit dem Pfarrer das die Sicht der Kirche über die Ehe zum Inhalt hat.
Das Sakrament der Ehe ist normalerweise eingebettet in eine Eucharistiefeier. Diese wird von den Brautleuten gemeinsam mit dem Traupriester vorbereitet. Die Wünsche des Brautpaares werden dabei nach Möglichkeit berücksichtigt.
Krankensalbung
Die Krankensalbung geht auf Jesus zurück: "Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben." (Mt 10, 8) Im fünften Kapitel des Jakobusbriefes heißt es in Vers 14-15: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben."
Wenn Sie das Sakrament der Krankensalbung wünschen, können Sie sich vertrauensvoll an den Herrn Pfarrer oder an einen der beiden Seelsorger wenden.
Todesfall
Bitte nehmen Sie mit Herrn Pfarrer P. Olaf Wurm Kontakt auf.
Mobil: +39 335 834 0309
Nützliche Informationen:
Bestattung Rottensteiner - Klobenstein