Sternsingen 2026
Die Sternsinger*innen ziehen an folgenden Terminen in den Pfarreien der Seelsorgeeinheit mit ihren Segenswünschen von Haus zu Haus.
Oberinn: 27.12., 29.12. + 30.12.2025
Wangen: 29.12. + 30.12.2025
Lengstein, Unterinn, Signat: 2.1.2026
Lengmoos: 2.1.+3.1.2026
Oberbozen: 3.1.2026
Das Vorstellprojekt der Katholischen Jungschar Südtirol für die Aktion Sternsingen 2026 führt nach Uganda und steht beispielhaft für die über 100 Projekte, die mit den Spenden aus Südtirol unterstützt werden.
Mehr über das Projekt, die Menschen und das Land zeigt der „Sternsingenfilm“, der auf der Homepage der Katholischen Jungschar Südtirol (www.jungschar.it) sowie auf YouTube verfügbar ist und Ende Dezember auf Rai Sender Bozen ausgestrahlt wird.
Ein herzliches Vergelt’s Gott für die freundliche Aufnahme der Sternsinger*innen und Ihre Spenden.
Rückblick 2025
Liebe Mitglieder unserer Seelsorgeeinheit,
auf diesem Weg erlaube ich mir einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr 2025. Dieses Jahr war von großen Veränderungen für unsere Pfarrgemeinden hier am Ritten geprägt.
Seit dem 1. September 2025 ist unsere Seelsorgeeinheit nun Realität geworden. Das religiöse Leben am Ritten verändert sich. Diese Veränderung ist für viele nicht leicht nachzuvollziehen, aber notwendig, damit das religiöse Leben bei uns auch in Zukunft lebensfähig ist und bleibt. Meine Erfahrungen sind sehr positiv und ich habe das Gefühl, dass wir zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. Natürlich gab und gibt es immer noch Anlaufschwierigkeiten, für die ich mich auch entschuldige. Aber alle Beteiligten arbeiten fest daran, dass diese bald abgestellt sind. Ein bisschen gegenseitiges Verständnis und Wohlwollen ist dabei sicher hilfreich.
Im Jahre 2025 wurden in unserer Seelsorgeeinheit 86 Kinder getauft. Was für ein Hoffnungszeichen, dass so viele Eltern noch den besonderen Segen Gottes für ihre Kinder erbeten. Seien wir dankbar dafür.
18 Paare vom Ritten und 9 Paare von auswärts erbaten Gottes Segen und Wegbegleitung für ihren gemeinsamen Lebensweg. Ihnen für Ihre Zukunft nur das Beste.
Von 51 Schwestern und Brüder mussten wir im vergangenen Jahr endgültig Abschied nehmen. Sie mögen in Gottes Liebe und Frieden geborgen sein.
Zahlen sind nicht das Wichtigste, aber sie sagen doch auch etwas über die Lebendigkeit der Glaubensgemeinschaft aus. Und lebendig ist der Glauben hier am Ritten, das konnte ich in den vergangenen Monaten dankbar feststellen.
Umso dankbarer bin ich für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in unseren Pfarrgemeinden, allen, die einen Dienst oder eine Aufgabe verrichten. Was täten wir nur ohne sie alle. Dafür von Herzen ein Vergelt`s Gott!
Mein besonderer Dank gilt auch unseren Seelsorgern P. Paul und P. Theobald, für deren Unterstützung ich sehr dankbar bin. Sehr dankbar bin ich auch für unseren Diakon Richard, für seine verlässliche und zuverlässige Art.
Ich danke auch der Mitarbeiterin im zentralen Pfarrbüro Ritten, Frau Birgit Kerschbaumer, für Ihren Einsatz und Ihre Unterstützung.
Liebe Mitglieder unserer Seelsorgeeinheit,
ich schaue voll Zuversicht und Hoffnung auf das Neue Jahr 2026. Möge es für uns alle ein gutes und von Gott gesegnetes Jahr werden. Wissen wir uns miteinander verbunden und getragen.
Herzliche Grüße,
Ihr Pfarrer, P. Olaf
Ausflug zu den Passionsspielen in Erl/Tirol
Am Samstag, den 20. September 2025, brachen 75 Rittner*innen der Seelsorgeeinheit Ritten zu einem besonderen Ausflug auf: Ihr Ziel war Erl in Tirol, wo sie gemeinsam die über 400-jährige Tradition der Passionsspiele erleben wollten. Die Idee dazu stammte von P. Olaf.
Die neue Inszenierung präsentierte die Passion als vielschichtige Reise – ein Weg durch Leid und Liebe, durch Zweifel und Hoffnung. Im Zentrum stand der Mensch, getragen von Sehnsucht und Hoffnung für die W
elt. Bildsprache, Musik, Licht und Bühnenbild arbeiteten mit starken Symbolen, Emotionen und Stimmungen. Die Schauspieler nahmen das Publikum mit auf eine berührende Reise durch verschiedene Erzählebenen, die sich zu einer tiefgründigen Gesamterzählung verbanden. „Der Weg, die Wahrheit und das Leben“ – dieser Leitgedanke war eine Einladung, die Geschichte Christi liturgisch, künstlerisch und menschlich neu zu erfahren.
Verantwortlich für die Inszenierung der Passion 2025 zeichnete Regisseur Martin Leutgeb. Gemeinsam mit 650 Mitwirkenden aus Erl freute er sich auf zahlreiche Besucher*innen, die sich sowohl für seine Arbeit als auch für die Geschichte Jesu von Nazareth interessierten. Als Autor und Regisseur war es ihm ein besonderes Anliegen, christliche Werte zu vermitteln – allen voran die Nächstenliebe, die in den Evangelien immer wieder im Mittelpunkt steht. Immer wieder wurde er gefragt: „Ist die Passion nur für Menschen, die an Christus oder Gott glauben?“ oder „Finden auch Menschen ohne christlichen Glauben Zugang zu dieser Geschichte?“ Sein Ziel war es, zusammen mit den Darsteller*innen eine Erzählung zu schaffen, die von Liebe, Leid, Verrat und Hoffnung handelt – eine Geschichte, die berührt und jeden Menschen anspricht, unabhängig von Konfession oder Weltanschauung.
Die Inszenierung verstand sich nicht als reine Liturgie, sondern als leidenschaftliche Darstellung des Menschen Jesus und seiner letzten Reise. Dabei wurden nicht nur die dunklen Seiten der letzten Tage Jesu gezeigt, sondern auch glückliche Momente seines Lebens. Denn Jesus muss die Menschen und das Leben sehr geliebt haben – sonst hätte er uns nicht das ewige Leben verheißen. Diese Liebe und Hoffnung, die er seinen Jüngern und uns hinterlassen hat, bildeten die zentralen Themen auf der Bühne und wurden eindrucksvoll zum Leben erweckt.
So durften wir bewegende und unvergessliche Stunden im Passionsspielhaus Erl erleben. Durch die kraftvollen Bilder und die eindringliche Musik gelang es, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen – für eine Geschichte, die nicht im Gestern verharrt, sondern bis heute nachwirkt.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem besonderen Ausflug teilgenommen haben.
Sternwallfahrt der Rittner Pfarreien nach Lichtenstern
Am 7.9.2025 fand die erste gemeinsame Sternwallfahrt der Seelsorgeeinheit Ritten statt. Gläubige aus allen sechs Pfarreien machten sich zu Fuß auf den Weg, um in Lichtenstern gemeinsam die Heilige Messe zu feiern. Die feierliche Eucharistie, geprägt von Gemeinschaft und Besinnung, bildete den Höhepunkt des Tages. Im Anschluss lud ein Umtrunk zu Begegnung und Gespräch ein. Viele nutzten die Gelegenheit für einen gemütlichen „Ratscher“ und freuten sich über das gelungene Miteinander. Die Sternwallfahrt 2025 wurde so zu einem schönen Zeichen des Glaubens und der Verbundenheit auf dem Ritten.